Adiós Spanien, Olá Portugal

Der Campingplatz Ilsa Cristiana strahlte eine schlechte Stimmung aus. War soweit alles ok und die Leute waren auch freundlich, aber irgendwie hatte der Platz ein mieses Kama. Also zusammenpacken und weg. Unser Frühstück fiel leider ins “Wasser”, denn es zog sehr dunkel auf und es fing natürlich an zu regnen. Also gleich das komplette Regenset angezogen und los.

Die Grenze nach Portugal war schnell erreicht. Allerdings müssten wir an der Brücke über den Grenzfluss Guadiana Maut bezahlen. War aber schon verwirrend, da nur eine Kreditkarte in den Automaten reingeschoben werde musste. Dann konnten wir weiter fahren. Bin mal gespannt was alles abgerechnet wird ?.

Wir haben jetzt die Zeitzone gewechselt. Also die Uhren eine Stunde zurückdrehen, sodass es bei uns jetzt immer eine Stunde früher ist, als in Deutschland. Zum Glück haben wir mit solchen kleinen Verschiebungen kein Problem ?.

Irgendwann hörte auch der Regen langsam auf und wir fuhren auf der N125 Richtung Faro. Wir entschlossen uns aber, keinen großen Stop zu machen, sondern direkt einen Campingplatz in der Nähe von Lagos anzulaufen.

Die N125 wurde aber, so meine Vermutung, für die kommende Saison flott gemacht, den eine Baustelle nach anderen wechselte sich ab (oder aber es ist eine Maßnahme der Regierung durch Infrastrukturprogramme der Wirtschaft ein wenig die Beine zu machen).  Auch gaben sich auf der Strecke die Orte quasi die Hand, den es gab nur sehr wenige freie Strassenabschnitte.

Ihn einem Ort passte es gerade so mit dem Anhalten und wie der Zufall es will, genau gegenüber war ein kleines Café. Also zwei Kaffee und eine Toast, aber was für ein Toast. Wuchtig mit Käse und Schinken und knusprigem Brot, reichte als Tagesmahlzeit.

Der Campingplatz Touriscampo bei Luz, kurz hinter Lagos war dann schnell erreicht. Angesichts der doch regnerischen Wetterprognosen entschieden wir uns für einen Bungalow. Und war auch gut so.

Bungalow auf CP Turiscampo mit Regen

Kaum hatten wir unsere Sachen eingeräumt und uns mit den Gegebenheiten vertraut gemacht, kam ein heftiger Schauer nach dem anderen. Zwischen zwei Regengüssen fuhren wir noch einmal in den nahe gelegenen Supermarkt und decken uns mit den wichtigen Dingen des Lebens ein: Pastis und Wein ?.

Da morgen die Wetterlage erst zum späten Nachmittag Regen anzeigt, wollen wir Richtung Sagres und dem Capo de São Vicente, der Südwestspitze des europäischen Kontinents ?.

Bilder gibt es nicht so recht, einmal unsere Hütte und einmal Blick aus der Hütte mit Regen ?.

Ein Kommentar zu “Adiós Spanien, Olá Portugal

  1. Ein herzliches Willkommen in Portugal. Das mit dem miesen Karma eines CP bei alles ok und freundlichen Leuten klingt speziell. Das Campingbild sah ja doch recht gemütlich aus

    Da drücke ich euch für die Kreditkartenbenutzungsfolgen die Daumen, aber wird schon oder wie der Rheinländer sagt ‘Et hätt noch emmer joot jejange’. Ich bin da auch solange unverkrampft, bis es einen mal trifft und meine Karte ist schon in ziemlichen Spelunken mit der Bedienung verschwunden, aber bislang alles ehrliche Gauner.

    Und nach einem, nennen wir es für diesen Tag angesichts eingeschränkt schöner Wetter- und Routenbedingungen mal Transfer, ist es doch super, dass es sowas wie das Bungalowangebot gibt. Da schmeckt der Absacker (oder 2) doch sicher richtig lecker.

    Es kommen noch soviele Wochen und die Wetteraussichten für Portugal sind doch prima -habt Spaß.

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