Altstadt von Trogir

Heute stand auf dem Plan die Altstadt von Trogir zu erkunden. Dazu ging es vom CP per Fuß zum Anleger neben der alten Klappbrücke (die zurzeit erneuert wird). Ein wenig gesucht, wo denn der Schiffsanleger für die ca. 200 m Überfahrt zur Altstadt nun ist. 

An der Promenade der Altstadt angekommen, mussten wir erst einmal unseren Kuna-Vorrat (Landeswährung) auffüllen. Wir hatten bisher nur einen kleinen Betrag getauscht, aber die Kunas fließen nur so aus dem Portemonnaie 😉. Das Preisniveau in Restaurants und Cafés ist ähnlich wie bei uns. Lebensmittel sind etwas günstiger und natürlich der Sprit auch 😁. 

Also erst einmal den nächsten Geldautomaten gesucht. Die ATM-Wechselautomaten standen an jeder Ecke, aber die haben einen sehr ungünstigen Kurs. 

Nachdem die „Kuna“-Hürde genommen war, gab es in einem netten Café in einer der vielen Gassen in der Altstadt erst einmal einen Cappuccino. Das typisch kroatische Gebäck „Krostule“ war leider schon ausverkauft 😳 (um 14 Uhr an einem Sonntag).

Die Altstadt von Trogir befindet sich auf einer Insel von der Größe 500 x 300 m. Ist also alles überschaubar. Wie bei vielen Ansiedlungen an der dalmatinischen Küste gehen die Ursprünge der Stadt bis ins 3. Jahrh. v. Chr. zurück. Wer jetzt denkt es waren die Römer, nein, es waren die Griechen die sich hier zuerst ansiedelten. 

Danach ging die Stadt in ihrer Geschichte durch viele Hände, wurde mehrmals platt gemacht und wieder aufgebaut, bis sie 1797 österreichisch wurde. Dieser Zustand dauerte bis 1918. Dann wieder wechselnde Zuständigkeiten und ab 1991 gehört die Stadt zum Staat Kroatien.

Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe, da sich hier der romanisch-gotische Baustiel gut erhalten hat. Beim Bummel durch die Gassen kann man sich schon leicht verlieren, denn an jeder Gabelung verzweigt es wieder in neue Gassen. Sehenswürdig sind die Festung Kamerlengo aus dem 15. Jahrh. und die St.-Laurentius-Kathedrale aus dem 13. Jahrh. 

Ansonsten finden sich unzählige Restaurants in den Gassen und an der Uferpromenade. Typische Touri-Läden mit Nippes und Kunsthandwerker verlieren sich in den Gassen.

… doch noch sehr 🥶
… doch noch sehr 🥶

Nach der Rückkehr zum CP haben wir mal den Badestrand getestet. Das Wasser ist noch recht kühl 🥶.

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