Auf mittelalterlichen Pfaden

Hier ist es echt schön. Es ist grün und ruhig, so ruhig, dass ich heute Nacht nicht mal richtig schlafen konnte. Man hört keine Straße (nur manchmal einen Esel) und wenn man nachts aus dem Zelt kommt kann man am Sternenhimmel die Milchstraße sehen. Das ist uns schon exorbitant aufgefallen als wir Ende der 80er Jahre das erste Mal gemeinsam hier waren, damals auf einem Moped, mit meiner K100. Später waren wir noch zweimal mit den Kindern in dieser Gegend (davon einmal auf dem CP Le Paradis auf dem wir  grade sind). Die Anfahrt gestern war ein bisschen wie eine Zeitreise, überall Orte, die wir schon besichtigt hatten.

Chateau Beynac

Darum heute Chateau de Beynac. Jedesmal gesehen, aber nie angegangen, liegt es hoch über dem Fluss Dordogne und beherrscht das umliegende Land.

Beynac Gassen

Es ist ein steiler Aufstieg durch die schmalen Gassen des Dorfes. Erstaunlich wenige Läden säumen den Weg, dafür immer wieder nette Aussichten.

Chateau Beynac
Dordogne

Die Burg selbst wird seid den 1990er Jahren restauriert und es soll wohl noch ein Jahrhundert so weiter gehen. Wir waren jedenfalls beeindruckt.

Übrigens, ich sitze hier ganz toll in der Abendsonne, und es ist gleich 20 Uhr.

Danach noch Einkaufen in Sarlat und dann eine wunderschöne Strecke, meist über die D6 zurück zum Camping, aber alles nur auf meiner Maschine um Hermanns Reifen zu schonen. Momentan neigen wir dazu bis Sonntag Morgen hier zu bleiben und dann in 2 Tagen nach Freiburg zu fahren. Die Vorhersage ist ab Samstag überall Regen, dann bleiben wir doch besser so lange wie möglich hier.

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