Auftakt

Nun sind wir also wieder unterwegs. Wie meine Mutter sehr treffend bemerkte, werden es nur 5 Wochen sein.

Rund um die Ostsee hört sich ja schon mal gut an, bedeutet aber auch viel flaches Land und, außer St. Petersburg, nur wenige kulturelle Highlights, zumindest in Finnland und Schweden. Dafür viel Natur und Kulturen, die mir persönlich eher fremd sind, dass heißt zu entdecken gibt es doch so einiges.

Heute haben wir etwas über die Campingkultur in Deutschland erfahren, denn hier gilt wie in jedem Dorfgasthof: Montag ist Ruhetag!

Hermann wollte es garnicht glauben, das Campingrestaurant ist wegen technischer Probleme geschlossen und der daneben liegende Biergarten hat eben jenen oben genannten Ruhetag. Da blieb uns doch nichts anderes übrig, als zu Fuß in den Ort zu gehen. Vorsorglich beschlossen wir heute Abend gibt es kalte Küche am Zelt, um nicht von weiteren Ruhetagen ausgebremst zu werden.

Unterwegs lockten einige Schenken, aber wir begaben uns zielstrebig in den örtlichen Supermarkt, den wir auch kurz vor Ladenschluß erreichten. Nach unseren Einkäufen ließen wir uns dann auf dem Rückweg noch ein Bierchen schmecken.

Auf geht’s zur Ostsee

Begonnen haben wir unsere Tour heute morgen mit einer Stunde auf der Autobahn, was mit der XR auch nicht wirklich eine Strafe ist 😉.

Dann ab auf die Landstraße. Der Unterschied liegt hauptsächlich in der Breite der Straße, die Linienführung unterscheidet sich kaum. Der Verkehr ist überschaubar und auch in die Landschaft kann man weit über Kornfelder blicken. Nur die letzten Kilometer vor der Abfahrt wurden uns vom Rauch des Brandes des Truppenübungsplatzes in der Nähe von Parchim vernebelt.

Café mit Storchennest in Basedow
Café mit Storchennest in Basedow

In Basedow gab es dann einen Kaffee im alten Schäferschuppen, einem schön restaurierten historischen Gebäude. Das Gasthaus ist eine Mischung aus Hofladen, Souvenirshop, Ausstellung für Gartendekor, Biergarten und Café. Und dazu auch noch ziemlich groß 😅.

Allee in der Nähe von Anklam

Der Rest der Fahrt verlief ziemlich ereignislos. Mehrmals standen wir eine gefühlte Ewigkeit vor Baustellenampeln, diese regelten den Verkehr bei den Baumpflegearbeiten in den endlosen schönen Alleen. Dabei konnten wir dann den Gegenverkehr beobachten, der in einiger Entfernung ebenfalls vor einer offensichtlich roten Ampel stand. So ganz haben wir das Prinzip, das dahinter steckt, nicht verstanden.

Jetzt sind wir auf dem Camping „Am Dünengelände“ bei Zempin, kurz vor der polnischen Grenze. Der Platz ist ganz ok, bis auf die am Anfang beschriebenen Merkwürdigkeiten.

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