Die Pfade der Toten – Putangirua Pinnacles

Heute Morgen packten wir etwas zeitiger unser ganzes Gerödel ein, denn unser Ziel waren die Putangirua Pinnacles, Steinsäulen in einem Seitental direkt am Pazifik, ca. 40 km östlich von Wellington. 

Straße zu den Putangirua Pinnacles
Straße zu den Putangirua Pinnacles

Die Fahrt dahin dauerte dann doch ca. zwei Stunden, da sich die Straße durch Hinterland schlängelte. Am Parkplatz angekommen zogen wir unser Wander-Outfit an und machten uns auf den Weg ins Tal. Wir schlugen den Weg zum Aussichtspunkt ein. Es ging von Meereshöhe relativ stramm auf knapp 250 m. Die Aussicht bot uns einen  sehr schönen Blick auf die Steinsäulen (siehe Titelbild).

Auf den Weg zum Aussichtspunkt der Putangirua Pinnacles
Auf den Weg zum Aussichtspunkt der Putangirua Pinnacles

Aber warum  fahren wir Stunden durchs Hinterland und klettern schweißtreibend zu einem Aussichtspunkt? Einfache Antwort, nein nicht Harry Potter, sondern Herr der Ringe. In diesen Tal spielte die Szene in der König Aragon sich auf den Pfad der Toten begab, um die Geisterarmee der Toten in die Schlacht um Gondor zu führen und damit ihre Schuld zu begleichen (Details, siehe die drei Teile „Herr der Ringe“ 😉).

„Geister“ auf dem Pfad des Todes
„Geister“ auf dem Pfad des Todes

Vom Aussichtspunkt ging es runter in die Talsohle. In der wanderten auch schon mehr Leute umher. Ist ja auch einfacher, vom Parkplatz ein paar mal lang hinschlagen um dann vor den Steinsäulen zu liegen und Selfies zu knipsen 😆.

Die Steinsäulen der Putangirua Pinnacles
Die Steinsäulen der Putangirua Pinnacles

Natürlich gingen wir auch zwischen den Säulen umher. Sind schon bemerkenswert und haben ihren Charme. Allerdings leistet der Bach in dem Tal zu bestimmten Jahreszeiten wohl ganze Arbeit, den es gib viele Abbruchkanten und die eine oder andere Steinsäule ist auch umgefallen. Wir ließen den Zauber der Gegend noch ein wenig auf uns wirken und machten uns dann auf den Rückweg zum Parkplatz.

Rückweg zum Parkplatz
Rückweg zum Parkplatz

Auf dem Weg überraschte uns noch eine Vogelfamilie 😳, die mit ihren kleinen, noch flugunfähigen, Piepmätzen (8 Stück) auf dem Wanderweg einen Familienausflug machte.

Vogelfamilie am Wegesrand
Vogelfamilie am Wegesrand

Von dem Pfad der Toten ging es dann nordwärts. Unser Zwischenziel ist der Ort Feilding, nahe Palmerston Nord. In einer gut ausgestatteten Bäckerei machten wir noch eine Cappuccino-Pause.

Highway 2 irgendwo hinter Masterton
Highway 2 irgendwo hinter Masterton

Der CP in Feilding ist ein typischer, in die die Jahre gekommener, Dauercamper-Platz. Im Gegensatz zum Mittag/Nachmittag kühlte es gegen Abend doch merklich ab, so dass wir uns das gut gewürzte Chili con Carne von Birgitt freuten 😋.

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