Ein wenig treiben lassen …

War mal wieder alles recht nass von der Luftfeuchtigkeit der letzten Nacht. Aber die Sonne kam recht flott über den Horizont und wir konnten Zelt, Plane und Sachen die immer irgendwie klamm sind überwiegend abtrocknen.

Unsere englischen Zeltnachbarn, ein älteres Ehepaar (haha, wie wir), waren gestern “very impressed” von unserem Zeltaufbau und der Schnelligkeit mit der die ganze Aktion wie ein gut geölter Motor ablief. Heute morgen sah sie das umgekehrte Spiel und fanden wohl recht lustig was man so auf die Mopeds alles drauf bekommt.

Bekannteste Motive in der Höhlenmalerei von Altamira

Als erstes wollten wir zu der Höhle von Altamira. Sie liegt westlich von Santander und ist bekannt für ihre steinzeitliche Höhlenmalerei. Die dienten unseren Vorfahren von 16.000 v. Chr. bis 11.000 v. Chr. als Behausung, dann stürzte der Eingang ein. Die Originalhöhle, die 1879 entdeckt wurde, ist nicht mehr zu besichtigen, sondern sie wurde in einem Museum nachstellt. Ist schon eindrucksvoll wozu unsere Steinzeit-Kollegen Zeit hatten und wie kunstvoll die Zeichnungen gestaltet sind.

Kathedrale von Santander

Von Altamira ging es nach Santander. In der Nähe der Kathedrale haben wir sogar mal freie Moto-Parkplätze nutzen können.

Häuser am Boulevard in Santander

Ein wenig sind wir durch die Straßen gebummelt. Die Kathedrale war leider nicht zugänglich, da gerade eine Messe gehalten wurde. Was soll’s, aber einen Kaffee haben wir uns noch gegönnt.

Weiter ging es an der Küstenstraße Richtung Bilbao. Auffällig waren schon die fein rausgeputzten Dörfer mit schnicken Häusern und gepflegten Gärten.

In Castro Urdiales, knapp 40 km vor Bilbao, haben wir dann unser Zelt aufgeschlagen. Allerdings hat uns unser Navi auf Schotterpisten durchs Hinterland zum Platz gelotst.

Blick vom CP de Castro auf die Bucht von Bilbao ?

Aber der Blick auf die Bucht von Bilbao ist schon nett, aber es ist etwas diesig, so dass die schöne Sicht getrübt ist. Morgen soll es aber klar sein. Da sind wir mal gespannt ?.

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