Endlich mal wieder eine Burg 😉

CP in AnykơčKai

Die letzte Nacht war unruhig. Der Baum neben unserem Zelt gab immer wieder komische GerĂ€usche von sich. Der Platz hatte sowieso seine Besonderheiten. FĂŒr Klo und Dusche mĂŒsste man sich den SchlĂŒssel aus der KĂŒche holen , den Platz verlassen und das GebĂ€ude von außerhalb betreten 😏.

Morgens sind wir wieder recht frĂŒh aufgestanden. Die Nacht war entgegen allen Vorhersagen trocken geblieben, aber jetzt zogen wieder dunkelgraue Wolken heran. Also erst einmal alles gut verpacken und dann frĂŒhstĂŒcken. Gab aber, wie auch den ganzen Tag, erstaunlicherweise keinen Regen 👍.

Raus aus dem Ort und nanu, Kurven??? 😳

Landschaft NĂ€he Moletai

Eine gut ausgebaute Straße windet sich durch die Landschaft. Ein wenig auf und ab, hĂŒgelig wĂŒrde ich die Landschaft nicht nennen, vielleicht eher knubbelig. Sehr schön, aber leider nach ein paar Kilometern wieder vorbei, obwohl, die Singletrackroute im Anschluss, mit Flickenteppichbelag, war auch nicht schlecht. Ging genauso kurvig weiter, nur der Gegenverkehr störte etwas.

AuffÀllige Kirche in Alanta

NatĂŒrlich ging es spĂ€ter auch mal wieder mehr gradeaus, aber die Landschaft ist jetzt abwechslungsreicher und auch die Ortschaften werden interessanter, je nĂ€her wir Vilnius kommen. Etliche Orte haben auffĂ€llig große Kirchen, die auch immer sehr gepflegt sind.

Vorhof der Burg Trakai
Vorhof der Burg Trakai

Vorher machen wir aber noch einen kleinen Abstecher zur Wasserburg Trakai. UrsprĂŒnglich bestand die Burg im 14.Jahrhundert aus einer Halbinselburg und einer Inselburg. Von der Halbinselburg ist fast nichts erhalten, aber die Ruinen der kleineren Inselburg wurden seit dem Anfang des 20.Jahrhunderts schrittweise restauriert. Jetzt erreicht man das BacksteingebĂ€ude der Burg ĂŒber zwei FußgĂ€ngerbrĂŒcken. Bevor wir uns an die Besichtigung machten, stĂ€rkten wir uns noch am Ufer mit ein paar kleinen Leckereien und einem Kaffee.

Innerer Hof der Burg Trakai
Innerer Hof der Burg Trakai

Die Burg ist vollstĂ€ndig restauriert, aber nicht eingerichtet. Allerdings gibt es viele AusstellungsstĂŒcke und Dokumentationen ĂŒber die Restaurierungsmaßnahmen.

Geparkt haben wir ĂŒbrigens auf dem GrundstĂŒck eines Anwohners. Diese vermieten jeden freien Platz auf ihrem GrundstĂŒck als bewachten Parkplatz. Also kein Aufregen ĂŒber den Verkehr, sondern zusĂ€tzliche Einnahmequelle.

City-Camping in Vilnius

Anschließend fuhren wir zum Stadtcamping nach Vilnius. Wir finden es eigentlich ganz nett hier, die SanitĂ€rrĂ€ume sind zwar in Containern untergebracht, aber alles sehr sauber. Und natĂŒrlich Wohnmobile ohne Ende. Zum GlĂŒck stehen wir am Rand, sonst wĂ€ren wir umgeben von den weißen WĂ€nden der Camper. Zur Zeit lĂ€uft hier nebenan grade der Fernseher, allerdings auf französisch.  Ich finde die Vielfalt an NationalitĂ€ten hier prima. Kaum ein europĂ€isches Land ist hier nicht vertreten. Von unserem Platz aus sehen wir Franzosen, Italiener, Serben, Briten, Litauer, Deutsche und EstlĂ€nder.

Morgen werden wir mit dem Bus in die Stadt fahren und dann die Altstadt zu Fuß erkunden.

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