Entspannt in der Bretange

So eine Fährfahrt ist schon nett und man macht schon skurrile Erfahrungen, z.B. beim Abendessen. Wir uns in die Schlange für Burger gestellt, da sich aber nicht so richtig bewegte. Irgendwann war klar, das Burgerfleisch war ausgegangen ☹️. Also warten … ?. Eine Weile später tauchten gebratene Burgerscheiben auf und es schien in der Warteschlage weiter zu gehen. Komisch war nur, dass die fertigen Burger ans Ende der Schlange gebracht wurden ?. Irgendwann frage uns dann auch ein „Koch“ was wir den wollten. Naja, einen Burger, Modell „Mexico“ und „Cowboy“. Und dann wurde es spannend. Bei jeder Zutat schaute er auf eine Rezeptliste und präsentierte uns dann einen Chickenburger ?.

Sonnenuntergang auf See

Nein, wir wollten keinen Chickenburger sondern … ?. In der Zwischenzeit wurden aber jede Menge Burger aufbereitet und an das Ende der Schlange gebracht, da dort laufend nachbestellt wurde ?. Mittlerweile hatten wir das Gefühl bei „Versteckter Kamera“ zu sein, weil uns der „Koch“ nun bei jeder Zutat fragte, ob wir sie wollten ?.

Aber Geduld zahlt sich aus, eine Ewigkeit später hatten wir die Burger auf dem Tablett. Gut, die Pommes waren mäßig warm, die Burgerbrötchen kalt, die Soße in homöopathischen Dosen, aber wir hatten was zu Essen ?.

Bin mir nicht sicher ob die Irish Ferries was gegen uns hat, da wir schon bei der Verladung „getrennt“ wurden. Bei der Buchung hatten wir die Option „Speedy Exit for Motocycles“ gewählt.  Ich kam in die Pool Position, dagegen Birgitt irgendwo am Rand, also nix mit „Speedy …“. Nachfragen bei den „Jungs fürs Grobe“ wir hätten doch „Speedy …“ führte nur zu Kopf schüttelten. Birgitt war echt auf Zinne ?. 

… und wer genau hinsieht, sieht die Delphine ?

Aber die Kabine war soweit in Ordnung, bis auf die Klospülung ?. Nun ist genug gemeckert.

Die Überfahrt war ruhig und der Sonnenuntergang hatte schon seinen Reiz. Vom Sonnendeck noch Delphine bei der Wanderung durch die Irische See beobachtet. 

Die Entladung ging dann doch flotter als gedacht und das mit dem Rechtsverkehr klappte auch wieder. 

Irgendwo in der Bretagne
Irgendwo in der Bretagne

Von Roscoff fuhren wir über nette Nebenstraßen Richtung Huelgoat. Allerdings waren die Straßen gut ausgebaut, kaum befahren und die Kurvenführung etwas harmonischer als die Nebenstraßen in Irland. Machte richtig Spaß mal wieder etwas flotter um die Kurven zu fahren. Unser Ziel war ein CP in der Nähe von Auray. 

Auf dem Weg dorthin kreuzten wir den Ort Ste-Anne d‘Auray und wunderten uns über das Polizeiaufgebot und den Auto- und Menschenmassen. Das Internet klärte uns auf, dass der Ort Ste-Anne nach Lourdes die zweitgrößte Wallfahrtsstätte Frankreichs ist. Hier gab es in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 1624 die Erscheinung von Anna, der Mutter Marias – und was war heute, der 26. Juli ?. Wir sind den Umleitungen gefolgt und haben so den Ort hinter uns gelassen.

Cidre in Frankreich

Der CP ist eine etwas größere Variante, was auch am Preis (47,- Euro) zu merken war ☹️ und er ist gut belegt. Wir haben aber noch ein ruhiges Eckchen bekommen.

In der Bar haben wir uns erst einmal einen Cidre gegönnt und uns dann an unserem Platz über die Sonne gefreut und einen kühlen Pastis ? genossen.

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