Olé España

Pilgerbrücke in Saint-Jean-Pied-de-Port

Unser Ziel heute war die spanische Nordküste in der Höhe Bilbao. Wir packen unsere sieben Sachen noch in der Morgenfrische zusammen und steuerten dann den Ort Saint-Jean-Pied-de-Port an. In einem Café gönnten wir erst einmal ein leckeres Frühstück mit durchaus gutem Kaffee ?.

Dieser kleine Ort genießt schon seit dem Mittelalter einen besonderen Status, da sich hier drei der vier französischen Pilgerwege des Jakobsweg treffen und die Pilger die Pyrenäen über den Pass Col de Roncevaux überwinden können.

Anfahrt zum Col d‘ Ispeguy

Wir fuhren über den Col d‘ Ispeguy nach Spanien. Auf vielen kleinen und gut ausgebauten Straßen ging es westwärts, immer noch in den Ausläufern der spanischen Pyrenäen.

In Tolosa füllten wir unsere Vorräte auf und steuerten anschließend in Richtung der spanischen Atlantikküste. Ziemlich unvermittelt erschien nach einer kurzen Tunnelfahrt der Blick aufs Meer, einhergehend mit strahlender Sonne. Bisher war es immer bedeckt und so um die 20 Grad.

Grenzregion Alto De Izpegi in den Pyrenäen
Grenzregion Alto De Izpegi in den Pyrenäen

Die Küstenstraße war eine sehr schmale Straße die sich an der felsigen Küste entlang schlängelte. Und wie es so sein soll, hatten wir ein Wohnmobil vor uns, was uns allen doch ein wenig Geduld abforderte.

Wir fanden unseren CP und bekamen sogar einen passablen Stellplatz (das Beitragsbild zeigt den Blick vom CP an die Küste). Angesichts der Belegungsdichte und nach unseren E-Mail-Anfragen an CPs nicht unbedingt der Normalfall. Aber warum nicht auch mal Glück haben.

Unsere Küche blieb heute kalt und wir testeten das CP-Restaurant. Essen war soweit okay, aber die Akustik im Restaurant hatte den Charme einer Bahnhofshalle  und die Hintergrundmusik könnte auch auf einem Bahnhofsklo laufen.

Für morgen ist die Weiterfahrt in das Naturschutzgebiet Picos de Europa geplant.

Gute Packungsdichte auf dem CP Leagi, ca. 40 km östlich von Bilbao
Gute Packungsdichte auf dem CP Leagi, ca. 40 km östlich von Bilbao

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