Planänderung

Die Checkliste heute morgen, sah erstmal folgendes vor:

  • Photo mit Olivenbaum
  • Tanken
  • Photo von Ostuni aus der Entfernung
  • Castel del Monte

Also schnell alles gepackt, kurzes Frühstück, die Motorräder ausgezirkelt und los.

Olivenbaum mit Moppeds in Apulien
Olivenbaum mit Moppeds in Apulien

Das mit dem Olivenbaum war mir wichtig. Diese tollen alten Bäume hier überall. Einer schöner als der andere und die Mopeds sollten auch mit aufs Bild. Hier ist das Ergebnis 😊.

Dann hat Hermann noch das Bild von Ostuni gemacht, von einer Brücke über die Eisenbahnschienen aus.

Ostuni aus der Ferne
Ostuni aus der Ferne

Blieb nur noch das Tanken. Irgendwie wird es immer teurer. Dabei muss man auch aufpassen, das man die richtige Säule, nämlich die ohne Service, erwischt. Dann stehen wir oft etwas ratlos davor, bis wir den Bezahlautomaten gefunden haben. Dann folgt regelmäßig der Versuch mit den Karten, die der Automat dann meistens ablehnt 🤬. Also doch mit Bargeld zahlen. Manchmal erbarmt sich dann der Tankwart und hilft uns 😁. So wie neulich, als wir für 50 € tanken wollten und die Säule bei 49,20 €  einfach Schluss machte 😳. Da gab es Geld zurück. Ich frage mich nur, was wir machen,  wenn das an einer Tanke im Nirwana ohne Besetzung passiert. Ok, 80 Cent ist nicht viel, aber wenn die schon bei 20 € aufhört? Hoffen wir mal, dass dieser Fall nicht eintritt 😉.

Typische Landschaft in der Region um Altamura

Locker ging es bei Sonnenschein über die Strecke, die wir gestern zum großen Teil schon gefahren sind. Trulli rechts und links der Straße. Hinter Noci änderte sich die Landschaft. Es wurde flacher und fast ausschließlich Getreidefelder, die alle schon abgeerntet waren. Die Strohballen lagen zur Abholung bereit auf den Feldern. Dazwischen Mohnblumen und einige Wiesen, alles begrenzt von Kalksteinmauern.

Straße ins Nirgendwo

Die Straße zog sich schnurgerade durch die Landschaft, es ist wenig Verkehr und wir kommen gut voran.

Das Castel del Monte ist schon aus großer Entfernung gut zu sehen. Leider konnten wir nicht bis rauf fahren, sondern mussten ca. 2 km entfernt, wie alle anderen auch ☹️, auf dem Touri-Parkplatz parken. Da es inzwischen angefangen hatte zu regnen nahmen wir den Shuttle-Bus zum Castel.

Blick auf das Castel del Monte
Blick auf das Castel del Monte
Innenansicht Castel del Monte

Merkwürdiges Teil, völlig symmetrisch in seiner 8-eckigen Form, innen wie außen. Die Historiker streiten auch immer noch darüber welchen Zweck dieses Castel hatte 🤔, aber es lohnt einen Besuch 😊. Bekannt geworden ist das Castel als Vorlage im Roman „Der Name der Rose“ von Umberto Eco und die gleichnamige Verfilmung. Außerdem ist es auf der Rückseite der italienischen 1-Cent Münze. Wer mehr über das Castel wissen möchte klicke hier.

Wetterprognose beim Castel del Monte

Als wir wieder runter kamen regnete es erst recht. Zum Glück standen die Motorräder unter einem Vordach, sodass unsere Sachen nicht nass geworden waren. Nach einem Cappuccino wurde der Regen erstmal etwas weniger und wir zogen unsere Regensachen an um weiter zu fahren. Aufgrund der grausigen Wetterlage und der Vorhersage für morgen haben wir uns dazu entschlossen, nicht die Küstenstraße am „Sporen“ zu fahren und haben etwas abgekürzt. Eine Einlage von 200 km auf der Autobahn, teilweise im strömenden Regen mit zuckenden Blitzen und Donner um uns herum, brachte uns etwas weiter nach Norden in die Nähe von Termoli.

Campeggio Costa Verde

Hier haben wir einen einsamen, eigentlich noch nicht geöffneten CP gefunden. Am Zelt hängen unsere Sachen zum Trocknen und wir sitzen in der nicht geöffneten Strandbar, direkt am Meer und kochen unser Essen 😊 und trinken unsere letzte Flasche Wein 😢.

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