Ronda

Heute galt es Ronda zu erleben. Nach einem Frühstück mit Croissant und einem exzellenten Kaffee sind wir in leichter Montur in die Stadt gestartet, beide auf Birgitts Moped. Ein wenig in der Stadt nach einem passenden Parkplatz gesucht. Für Roller alles kein Problem, aber eine XR mit Koffer schon. Aber eher am Rande haben wir eine Plätzchen gefunden. Direkt neben einem historischen Badehaus aus mauretanischer Zeit. Es war gut restauriert und in einem Film wurde das damalige Leben sehr plastisch illustriert.

Laden mit sehr witzigen Figuren

Anschließend stiegen wir zur Neustadt auf und bummelten durch die Straßen. Man findet viel Lederwaren, Klöppelarbeiten oder auch manch kuriose Schaufensterauslagen.

Der Felsstock von Ronda
Der Felsstock von Ronda

Ronda liegt auf einem Fels und wird durch eine rund 100 Meter tiefe Schlucht in zwei Teile getrennt, der Altstadt mit römischen und maurischen Wurzeln und der Neustadt, in der sich u.a. die Stierkampfarena befindet.

Arabische Brücke: Puente Árabe

Verbunden werden die beiden Stadtteile durch drei Brücken. Die älteste Brücke stammt aus der maurischen Zeit und wird als “Arabische Brücke” bezeichnet. Direkt daneben befindet sich das historische mauretanische Badehaus.

Alte Brücke: Puente Viejo
Alte Brücke: Puente Viejo

Auf dem Weg hoch in die Stadt hat man einen sehr schönen Blick auf die zweite Brücke, die als “Alte Brücke” bezeichnet wird. Wirkt schon sehr wuchtig. Ist aber nichts gegen die dritte Brücke, die “Neue Brücke” (siehe Titelbild). Sie stammt aus dem 18 Jahrhundert und es wurde mehr als 40 Jahre an der Bücke gebaut. Sie gilt auch das Markenzeichen von Ronda. Die Neustadt ist geprägt von Fußgängerzonen, vielen Touristenshops und jede Menge Restaurants, Bars und Cafés.

Straße in Ronda

Interessanterweise tummeln sich in diesem Teil auch die Massen von Touristen. In der Altstadt begegnen einem schon deutlich weniger Menschen. Die Straßen sind enger und verwinkelter und es gibt weniger Touristenshops.

Natürlich darf die Erwähnung von berühmten Persönlichkeiten, die in der Stadt gelebt haben, nicht fehlen. Da ist zuerst Hemingway, der in seinem Roman “Wem die Stunde schlägt” Ronda indirekt beschreibt. Aber auch Orsen Wells, Rainer Maria Rilke und selbst Madonna (!) tummelten sich in Ronda. Warum?, keine Ahnung, aber uns hat die Stadt schon gefallen, doch vielleicht haben die Germanisten unter unseren Lesern einen netten Kommentar dazu 😉.

Blick auf Rondas Altstadt

Kann sein, weil sie eine der ältesten Städte in Spanien ist und mit ihrer Lage schon eine besondere Atmosphäre ausstrahlt. Nicht zu vergessen, der moderne Stierkampf, für den Ronda steht (allerdings erschloss sich uns nicht, was das moderne am Stierkampf ist). Das Thema haben wir aber nicht weiter vertieft, aber es begegnet einem schon überall in Ronda.

Blick auf Rondas Hinterland
Blick auf Rondas Hinterland

Der Blick von dem Felsmassiv, auf dem die Stadt steht, ist schon beeindruckend

Beim Bummeln durch durch die Stadt zogen doch immer wieder mal dunkle Wolken auf, aber wir haben diese Momente in Cafés, Tapa Bars oder Museen verbracht.

Allerdings müssen wir feststellen, dass die Abende recht frisch werden können. Naja, Ronda  liegt auch fast auf 800 Meter Höhe und da gibt es schon mal kalte Füße.

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