Schon wieder Regen in Sizilien 😉

Das letzte Mal haben wir ein paar Regentropfen in Avola (3. Mai) abbekommen. Schon in der Nacht regnete es vereinzelt, hörte aber am Morgen auf, so dass wir im Freien unser FrĂŒhstĂŒck starteten. Mussten aber dann doch unters Zelt flĂŒchten, da es immer wieder vor sich hin tröpfelte. 

Heute wollten wir uns um die Teilnahme an einer gefĂŒhrten Wanderung auf den Ätna kĂŒmmern. Es gibt viele Anbieter, die natĂŒrlich auch tolle Erlebnisse versprechen. Aber nicht alle bieten eine Gipfelwanderung an. HierfĂŒr gibt es offizielle Vereinigungen von Berg- und VulkanfĂŒhrern. Hierzu gab es von Thorsten‘s Bruder noch einen Tipp (da er schon mal auf dem Ätna wandern war).

Wir dachten uns, da heute sowieso kein tolles Wetter ist, wir auch noch Einkaufen mĂŒssen, fahren wir doch einfach in das BĂŒro der „Etna Guides“ in Nicolosi, ca. 50 km sĂŒdlich von unserem CP. Wetter klarte sich auch auf, also rauf auf die Mopeds und los.

Nordseite vom Ätna

Aber hinter Taormina begann es dann zu tröpfeln und es wurde immer stĂ€rker, je sĂŒdlicher wir kamen. Als wir in dem Ort ankamen, waren wir doch schon gut „durchfeuchtet“, sprich bei mir waren Hose und Jacke klitschnass und das Wasser lief mir die Arme und Beine runter (ich hatte natĂŒrlich keine Regenmembran in meinen Klamotten, die liegt zuhause đŸ˜©). Birgitt war nicht ganz so durchnĂ€sst, aber es reichte auch. 

Das BĂŒro der Ätna-Guides haben wir auch gefunden, aber es war komplett verwaist. Kein Hinweis auf Öffnungszeiten oder Ă€hnliches â˜č.

Also ins nĂ€chste CafĂ©, aufwĂ€rmen und den Regen abwarten. Hörte auch bald auf und die Sonne lugte auch ein wenig hervor. Nochmal am BĂŒro vorbei geschaut – immer noch leer.

Also bisher war die Bilanz eher nĂŒchtern, wir waren durchnĂ€sst, uns war kalt, keinen BergfĂŒhrer gefunden und vom Quarkteilchen im CafĂ© war uns schlecht (war extrem sĂŒĂŸ) 😠.

Also zurĂŒck und damit wieder rein in die Regenwolke. Dann schicke uns das Navi mal wieder auf völlig unbedeutende Nebenstraßen oder auch Sackgassen (Birgitt wollte das Teil schon ins Nirwana schmeißen). Es gelang uns aber doch noch den Supermarkt zu finden und uns mit dem Nötigsten zu versorgen (Pastis, Wein, …).

CP in Letojanni nach Regentag

Auf dem Weg zum CP hörte es auch auf zu regnen, so dass wir unsere Klamotten halbwegs trocknen konnten. Zum Essen kochen hatten wir keine Lust mehr, so dass  das CP-Restaurant ran musste. War auch recht lecker und wir genossen die gemĂŒtlichen Abendstunden.

Leider war heute die Fotoausbeute extrem mager. Ein wenig CP-AtmosphĂ€re und durchnĂ€sst und verfroren im CafĂ© (Titelbild). Das Ätnabild stammt von gestern. So hĂ€tten wir es uns heute gedacht 😉.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.