Stonehenge – spricht für sich

Heute stand Stonehenge auf dem Stundenplan. Da das Besuchercentrum schon zeitig öffnet, standen wir schon gegen 9:30 Uhr am Ticketschalter. Im Vorwege hatten wir uns überlegt Mitglied im English Heritage Trust zu werden. Die Organisation verwaltet über 400 Sehenswürdigkeiten in England, Schottland und Irland. Für Mitglieder ist dann der Eintritt frei, bzw. in Schottland/Irland nur noch 50%. Wird sich auf jeden Fall bei den doch stattlichen Eintrittspreisen bei den Sehenswürdigkeiten rechnen.

Mit den Tickets in der Hand gleich zum Schalter zur Ausgabe der Audiogeräte, die es auch in Deutsch gab. Vom neuen Besuchercentrum (das alte Centrum wurde 2014 abgerissen um die Steine in der ursprünglichen Landschaft wieder darzustellen) sind es ca. 2 km zu den Steinen.

Blick vom Stonehenge-Cursus

Wir nutzten dafür den Shuttleservice und nahmen uns vor den Rückweg zu Fuß zu gehen. Mit dem Shuttle waren wir zeitig an den Steinen, so dass es sich mit dem  Touristenandrang noch sehr in Grenzen hielt.
Ein geführter Gang um die Steine verhinderte den Gang direkt durch die Steine. Angesichts der Touristenströme mehr als verständlich. Aber von dem Weg hatte man einen guten Blick auf alle Seiten des Steinkreises. Der Audioführer erklärte sehr detailreich alle Aspekte von Stonehenge.

Nachdem wir die Steine einmal umkreist hatten, übrigens bei blauen Himmel und schönstem Sonnenschein, wurde es auch merklich voller. Wir sind dann zu Fuß zurück zum Besuchercentrum gegangen. Der Weg führte über einige Hügelgräber vorbei am Stonehenge-Cursus.

Mohnfeld in der Nähe von Stonehenge

Am Besucherzentrum wurden noch etliche Fundstücke aus den Grabhügeln gezeigt und man konnte die Nachbildung einiger Hütten aus einem Dorf zur Entstehungszeit von Stonehenge, ca. 2500 v.Chr., besichtigen. Es wird vermutet, dass von dort die Arbeiter versorgt wurden, beziehungsweise auch dort wohnten.

Eine 360°-Animation über die Entstehung, die Jahreszeiten und den Verfall machten alles sehr anschaulich.

Warteschlange am Besuchercentrum von Stonehenge

Mittlerweile hatten sich lange Schlangen an den Schaltern und am Shuttleservice gebildet. Naja, an einem Sonntag, bei schönem Wetter und in den Anfängen der Urlaubszeit, ist es wohl kein Wunder.

Nach einem Kaffee entschlossen wir uns bei dem schönen Wetter auf unseren CP zurückzufahren und einfach die Sonne zu genießen und ein kühles Bier zu trinken (Wespen scheinen Guinness zu lieben, jedenfalls stützen sie sich immer auf Birgitts Guinness-Glas).

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