Urlaubstag 😉

FĂŒr heute entschieden wir uns fĂŒr einen Bummeltag . Bei angekĂŒndigten Temperaturen von 28 Grad und Sonne satt gefiel uns die Entscheidung. 

Unser zwitschernder Zeltnachbar
Unser zwitschernder Zeltnachbar

Bei unserem frugalen ObstfrĂŒhstĂŒck beobachteten wir eine Gruppe von fĂŒnf tschechischen Motorradfahrer, die gestern Abend noch sehr spĂ€t angekommen sind. Alle mit wuchtig ausgerĂŒsteten Enduros aus dem Hause KTM, krabbelten sie langsam aus den SchlafsĂ€cken (Zelte hatten sie garnicht mehr aufgebaut). Spannend wurde es, als eine Maschine wohl Startprobleme hatte. Dazu starten sie eine Maschine, die dann erstmal den halben Platz beschallte, und versuchten die schwĂ€chelnde Maschine damit zu starten. Klappte nicht. Es folgten Anschiebeversuche, die natĂŒrlich klĂ€glich scheiterten. Dann half ein (landsmĂ€nnisches) Camper-PĂ€rchen mit einer WoMo-Dieselmotor-Batterie aus, die der Maschine dann Leben einhauchte. Fortan blubberte die Maschine die ganze Zeit vor sich hin, wĂ€hrend die Jungs in alles Ruhe ihre Klamotten einpackten.

Nach diesem Aufreger ging es fĂŒr uns zum WĂ€sche waschen. Mit ein wenig Warten ergatterten wir eine Maschine.

Danach gab es einen Cappuccino und einen kleinen Snack im CP-Restaurant. Der CP behauptet von sich selbst, er sei einer der „besten zehn CPs Europas“. Also GelĂ€nde, Stellplatz und SanitĂ€r sind schon auffĂ€llig gut und gepflegt. Restaurant macht auch was her und ein Badesteg fĂŒr ein kĂŒhles Bad im See findet sich ebenfalls. Der Laden am Platz bietet leider nur sehr wenig (eigentlich nur Wein und Wasser) und die nĂ€chste Stadt ist knapp 7 km entfernt. Könnte man als Manko sehen. Aber als ersten Platz in Albanien auf dem Weg in den SĂŒden ist er auf jedenfall empfehlenswert.

Blick auf den Skutarisee
Blick auf den Skutarisee

Der Skutarisee ist der grĂ¶ĂŸte See auf der Balkanhalbinsel und neben dem Gardasee der grĂ¶ĂŸte See SĂŒdeuropas đŸ˜ł. Die Grenze zwischen Montenegro und Albanien lĂ€uft mitten durch den See. Der See mit seinen schĂŒtzenwerten Feuchtgebieten, in denen u.a. Zugvögel rasten und brĂŒten, ist von beiden LĂ€ndern als Nationalpark ausgewiesen worden. Interessant ist die jahreszeitliche VerĂ€nderungen des Wasserspiegels um bis zu fĂŒnf Metern, wodurch die WasserflĂ€che um bis zu 50% schwankt.

Gegen Mittag wuselte eine CP-Mitarbeiterin um uns herum und stellte auf die freien StellplĂ€tze weisse HĂŒtchen. Gegen SpĂ€tnachmittag wurde das Geheimnis gelĂŒftet. Eine WoMo-Kolonne von ĂŒber 20 Wohnmobilen, ĂŒberwiegend aus der Schweiz, “fielen“ ein und belegten die reservierten StellplĂ€tze. Organisiert wurde die Tour von dem Anbieter “Seabridge“, ĂŒber den wir schon mehrfach gestolpert sind.

Den Abend beendeten wir im CP-Restaurant bei gutem Essen (lecker gegrillter Wolfsbarsch), sĂŒffigem Wein und dem fröhlichen Gequake der heimischen Skutari-Wasserfrösche.

Abendstimmung am Seeufer
Abendstimmung am Seeufer

Ein Kommentar zu “Urlaubstag 😉

  1. Na, das klingt doch alles nach einem prima Wellnesstag. Ein gelungener Motorradurlaub besteht ja nicht nur aus Fahren.
    Ich freue mich, dass es euch gut geht und wĂŒnsche euch weiterhin erholsame & spannende Tage.
    LG
    Thorsten

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