Weiter die Küste entlang

Leuchtturm am Cape Foulwind
Leuchtturm am Cape Foulwind

Nachdem wir gestern Abend noch schön draußen sitzen konnten, begrüßte uns der Tag heute wieder mit Sprühregen. Da es dabei meist auch etwas windig ist, müssen wir die Schiebetüren immer wieder schließen, was nicht so schön ist. Ich mag es gerne luftig ?, hinzu kam, dass unser Stellplatz ein wenig düster zwischen hohen Bäumen lag. Also kein Abschiedsschmerz ? als wir uns dann aufmachten zum Cape Foulwind. Dort, unterhalb des kleinen weißen Leuchtturms ließen wir die Womos stehen, um auf dem Küstenwanderweg zu der nördlichsten Robbenkolonnie der Südinsel zu gehen. 

Dank eines Aufforstungsprojektes im Jahr 2004 führt der Küstenpfad durch eine dichte Vegetation. Allerdings gibt es dort keine großen Bäume, sondern kleine Palmen, Sträucher und algavenähnliche Pflanzen. Ca 3 km schlängelt sich der Weg rauf und runter an der Küste entlang, immer wieder mit schönen Aussichten auf die felsige Küste.

Dann haben wir unser Ziel erreicht. Wir stehen auf einer kleinen Plattform und sehen….. erstmal nur Steine.

Robbenkolonie bei Cape Fouler
Robbenkolonie bei Cape Fouler

Erst nach und nach entdecken wir immer mehr Robben in allen Größen, die sich gut getarnt dort tummeln oder ein Schläfchen halten.

Der Rückweg war schnell erledigt und wir fuhren weiter nach Punakaiki. Dort parkten wir am Visitorcenter und begaben uns auf den kurzen Rundweg zu den Pancake Rocks und den Blowholes. Über Millionen von Jahren ist dort eine eigenwillige Felsform entstanden, die an übereinander geschichtete Pancakes (Pfannkuchen) erinnert. Die Felsen sind unterwärts ausgewaschen und wenn die Wellen dort reinströmen drücken sie die Luft und teilweise auch Spritzer durch die Blowholes nach oben.

Nach kurzer Stärkung im Centercafé ging es weiter, entlang der wunderschönen rauhen Felsenküste, nach Greymouth, wo wir heute übernachten.

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