Und ab jetzt alles auf links …

Um 5:30 Uhr klingelte uns der Wecker aus dem Schlafsack. Um uns herum war auch schon der eine oder andere Wohnmobiler am werkeln. Kein Wunder, wenn der halbe Platz mit unseren britischen Freunden belegt ist.

Wartezone an der Fähre für Motorräder 😉
Wartezone an der Fähre für Motorräder 😉

Um 6:30 Uhr öffnete dann die  Campingplatz-Schranke und es wälzte sich die Caravan- und Camper-Schlange gen Fährhafen. Auffällig viele Flüchtlinge aus Afrika säumten den Weg. Entsprechend war die Polizei-Präsenz. 

Auslaufen der Fähre in Ouistreham/Cean
Auslaufen der Fähre in Ouistreham/Cean

Der Checkin ging erstaunlich schnell und alle Mopeds wurden zuerst verladen 😁. Alle anderen Mopeds waren Engländer, viele alte Einzylinder-Kisten, teilweise mit der Schaltung auf der rechten Seite. Scheinbar sind die Biker mit ihren Motorrädern alt geworden 😆. 

Auf der Fähre erst einmal ein „Full English Breakfast“ genossen. Dabei aufs Terminal geschaut, auf dem die letzten Camper verladen wurden. 

„Full English Breakfast“ auf der Fähre nach Portsmouth
„Full English Breakfast“ auf der Fähre nach Portsmouth

Die Überfahrt war entspannt und schön sonnig. Leider verspätete sich unsere Ankunft um eine Stunde, da die Royal Navy mit ihrem ganzen Stolz, dem einzigen „Aircraft Carrier“ Englands, im Hafen von Portsmouth rumspielen mussten. 

Die Umstellung auf den Linksverkehr war unproblematisch. Schnell ordneten wir uns in den Berufsverkehr ein und fuhren nordwärts Richtung Wallingford an der Themse. Die schmalen Straßen, rechts und links die üblichen Hecken und Straßenabschnitte, die durch die Blätterdächer der Bäume wie dunkle Tunnel wirken, daran mussten wir uns dann doch erst einmal wieder gewöhnen. 

Britanniens Stolz – der Flugzeugträger „Queen Elizabeth“
Britanniens Stolz – der Flugzeugträger „Queen Elizabeth“
Englands WM-Spiel im Pub in Wallingford
Englands WM-Spiel im Pub in Wallingford

Das Highlight war eine kleine Straße, die wir nur zufällig gefahren sind, weil es ein Missverständnisse zwischen Birgitt und dem Navi gab. Sie ist auf eine Autobahn abgebogen, was  zugegebenermaßen nicht unbedingt erkennbar war und so mussten wir von der nächsten Abfahrt aus weiterfahren. Dabei ging es über ganz kleine Straßen an der Themse entlang und plötzlich war da eine Schranke. „Bridge-Toll“ stand dort, aber Mopeds sind frei und fahren links an der Schranke vorbei !! Bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir unseren Campingplatz in Wallingford, 100m von der Themse entfernt.

Am Abend  gingen wir in den Ort (200 Meter) und natürlich dröhnte uns aus jedem Pub das WM-Spiel England – Belgien entgegen. Wir gönnten wir uns dann im Themse-Pub ein schönes Pin und drückten mal der englischen Mannschaft die Daumen. Hat aber nichts gebracht 😏.

2 Kommentare zu “Und ab jetzt alles auf links …

  1. Dann will ich euch mal aufs Herzlichste auf der Insel willkommen heißen. Ich freue mich schon wieder auf die Reiseeindrücke aus dem Blog, also immer schön fleißig Bilder machen und schreiben, damit die Zeit bis zu meinem nächsten Besuch in Britannia kurzweiliger wird. Ihr habt also eine wichtige Aufgabe.

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