Algarve in Reinkultur

In der Nacht signalisierte das Dach unseres Bungalow hörbar die Regenschauer. Am Morgen sollte es laut Wettervorhersage sonnig werden, aber unser Dach sprach eine andere Sprache. Gegen Mittag brach es auf und die Sonne kam immer mal wieder durch. also rauf aufs Moped und ab zum Symbol der Algarve, zum Ponta da Piedade. Sie gilt als die schönste Feldformation der Algarve und ist quasi zum Inbegriff der Algarve geworden.

Leichtes Motorrad-Outfit
Leichtes Motorrad-Outfit

Wir tuckerten in leichter Bekleidung zu dem Felsen. War von unserem CP ca. 8 km entfernt. Auf dem Weg konnten wir die ockerfarbenen Felsen schon früh erkennen und auch die Touribusse und den einen oder anderen Wandersmann/frau.

Porta da Piedade, mit Blick auf Lagos

Angekommen kletterten wir durch die Felsen und ließen uns von der Landschaft beeindrucken. Es gab einen Abstieg bis zum Wasser, an dem auch ein Boot durch die Grotten schippern sollte, aber es kam erst wieder als wir schon wieder oben waren. Naja, sagten wir uns, so viel mehr Felsen würden wir auch nicht sehen. Es ist auch so schon sehr eindrucksvoll.

Porta da Piedade, andere Perpektive ?

Erstaunlicherweise hielten sich die Touristenmassen sehr in Grenzen, aber überraschend viele Briten und natürlich Deutsche sind anzutreffen, mal abgesehen von den Niederländern.

Was uns schon aufgefallen ist, waren die fehlenden Warnschilder, Absperrungen oder sonstige Gefahrenhinweise, denn die Felsen sind schon recht hoch und das Gestein doch recht brüchig.

Nach dem wir uns an dieser Felsformation satt gesehen hatten, ging es zum Kaffee trinken nach Lagos. Ein wenig Schlendern durch die Gassen der Altstadt am Hafen, hie und da mal in einen Shop reinschauen, den Strassenmusikanten zuhören und an einer Straßenecke in einem Café lecker Schokoladenkuchen testen ?.

Am Abend hat Birgitt noch die Tourenplanung für die nächsten zwei Tage unserem Navi beigebracht (das Ding hat eine Lernschwäche). Wir haben uns entschlossen im Landesinneren zu fahren und erst weit oberhalb von Lissabon wieder an die Atlantikküste zu stoßen, also keine Stadtbesichtigungen für die nächsten Tage.

Abschließend noch ein kleiner Clip von der Ponta da Piedade – von einem Bootsanleger für kleine Holzboote, die zwischen den Felsen die Touristen rumschipperten.

Ponta da Piedade – Algarve

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.