Im Herzen Portugals

So schön es an der Küste ja ist, aber eigentlich ist es für uns Motorradfahrer im Inland interessanter.

Zunächst ging es ein Stück zurück auf der N 125 bis Portimao, dann abbiegen auf die N124 in Richtung Norden. Durch die Serra de Monique auf der N267, als Empfehlung, aber das geht noch besser.

Störche an der N265

Allerdings das mit den Störchen kann man besser nicht haben. Schaut mal genau hin, auf jedem Telegraphenmast ist ein Nest.

Dann über Almodôvar nach Mertola. Die Regien nennt sich Alentejo und ist eine sehr dünn besiedelte Region im Süden Portugals.

Mittlerweile geht es nur noch geradeaus und die Straße rüttelt heftig. Die Landschaft ist abwechslungsreich, trotz geradeaus und so wird uns nicht langweilig.

Region Alentejo, nahe Almodôvar
Region Alentejo, nahe Almodôvar

Die Farben der Landschaft spiegeln die Farben der Fahne Portugals wider. Das Grün der Bäume, das Gelb der Kornfelder und das Rot der Erde um uns herum.

Wenige kleine Ortschaften und absolut kein Verkehr.

Über die N265, dann rechts ab auf die 392 und ein kurzer links/rechts Schwenk auf die, ups immer noch 392 und N 255 nach Moura.

 Alqueva-Stausee

Einen kleinen Bogen geschlagen und weiter über die N384 über die Staumauer an einem der größten Stauseen Europas, dem  Alqueva-Stausee, entlang.

Dann noch schnell die N18 über Portel nach Evora und schon sind wir wieder auf einem CP. Ist gut hier, wir haben viele Leute zum quatschen, ein Biker-Paar aus Deutschland und einen britischen Kollegen aus der Nähe von Dover mit dem man über Biken reden kann bis zum Umfallen. Wir werden winken wenn wir Great Britain entern 😊.

2 Kommentare zu “Im Herzen Portugals

  1. Das geht ja voran bei euch – noch 2 solche Etappen und Portugal wäre Geschichte. Aber da gibbet es sicher noch ein paar Ausflüge für zwischendurch. Plant ihr denn noch Stadtbesuche (Lissabon/Porto) oder gebt ihr euch dem Fahren durch schöne Landschaften hin?
    Apropo, ich muss jetzt Schluss machen – wir wollen mit den Zweirädern Richtung Großensee 🙂
    Genießt das Leben

    1. Da nun der Papst am 12./13. Mai Lissabon besucht, dachten wir uns, eine Berühmtheit reicht. Auch haben wir auf unserem Campingplatz schon die Auswirkungen mitbekommen. Unser Platz hat gleich die Preise um 30% angehoben und der Platz ist ca. 130 km von Lissabon weg.
      Wir werden uns Porto vornehmen, auch kann ich mit der Portwein-Verkostung mehr anfangen als mit Heiligenverehrung 😉.

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