Die letzten Pässe in Österreich

Wir haben länger überlegt, ob wir die letzten Pässe in Österreich von unserem „Basislager“ in Prutz anfahren wollen. Ein wenig hin und her geplant und wir hatten die passende Rundtour. Allerdings gehörte dazu ein Stückchen Autobahn, sonst würde die Tagestour zu lange dauern. Also eine Vignette gekauft (10 Tage für ein Moped kosten 5,50 Euro) und dann rauf auf die S16/A14 Richtung Bregenz. Irgendwas war da doch noch mit dem Arlbergtunnel. Ach ja, Maut, pro Moped 13,50 Euro. Nun gut, er ist mit 13.972 Meter der längste Tunnel Österreichs – also es gab was fürs Geld 😆.

1. Zielpunkt: Wandergebiet Ebnit bei Dornbirn
1. Zielpunkt: Wandergebiet Ebnit bei Dornbirn

Bei Dornbirn ging es runter von der Bahn und rauf zum ersten Zielpunkt. Aber vorher noch in einem CP-Restaurant, welches am Wegesrand uns einlud, einen Frühstücks-Stopp eingelegt. Dann rauf in das Wandergebiet Ebnit bei Dornbirn. Die recht schmale Strecke hatte ihre Reize, zumal es eine behelfsmäßige Umgehung für eine schon 2011 eingestürzte Brücke gab. Interessant war auch, das auf diesem ca. 8 km langen Weg ein Linienbus fuhr. Klar treffen wir ihn an der schmalsten Stelle 🤪 und natürlich tummelten sich jede Menge Wanderer und Fahrradfahrer ebenfalls auf diesem Weg. Kein Wunder, denn mit der Schaufelschlucht und der Rappenlochschlucht bot die Gegend sehenswerte Attraktionen. Unser Zielpunkt war eine schlichte Hütte, bot aber einen schönen Blick über die Landschaft.

Da der Zielpunkt eine Stichstraße war, ging es auf gleichem Weg zurück bis Dornbirn. Von dort ging es zum Losenpass. Und irgendwie kamen mir die Kurven und die Aussicht, an einigen Stellen bot sich ein Blick bis zum Bodensee, verdächtig bekannt vor. Stimmt, hier bin ich mit Thorsten Mitte September 2020 schon einmal lang gefahren. Tja, gute Strecken bleiben in Erinnerung 😉.

Der letzte Punkt lag im Ort Schnepfegg. Die Strecke dorthin war schön zu fahren und bot eindrucksvolle Aussichten auf die Landschaft Vorarlberg. Der Zielpunkt war eher schlicht, zumal der Gasthof mit seiner Talblick-Terrasse geschlossen hatte ☹️. Wir entschlossen uns die Rückfahrt anzutreten, zumal sich immer mehr dunkle Wolken zusammenzogen. Über den Hochtannbergpass ging es nach Warth. Dort gönnten wir doch noch eine Cappuccino-Pause (mit Kaiserschmarren und Zucchini-Kuchen 😋), da die Sonne die Oberhand über die dunklen Wolken behielt. Über Lech ging es weiter nach St. Anton und ab dort kannten unsere Mopeds den Weg zum CP schon von gestern.

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