Eine Fahrt zum Genie├čen ­čśü

Heute Morgen das letzte Fr├╝hst├╝ck auf der Terasse in der milden Luft des S├╝dens ­čśó, jetzt geht es ab in den kalten Norden ­čśę (was f├╝r ein Quatsch, bei uns zu Hause war es die meiste Zeit w├Ąrmer als in Italien ­čĄú­čśÄ).

Vom Hotel aus ging es gleich rechts rum, den Berg hoch. Zwischen Uferstra├če und der A22 schl├Ąngelt sich eine kleine Stra├če ├╝ber die Bergk├Ąmme. Ein paar kleine Serpentinen und schon ist man da oben. Nur wenige Ortschaften liegen auf dieser Strecke. Um uns herum strahlt die Natur in s├Ąmtlichen Gr├╝nt├Ânen. Ganz geruhsam rollen wir ├╝ber die schmale Stra├če und k├Ânnen uns garnicht sattsehen an dieser Landschaft.

In den Bergen nahe dem Ort Riva del Garda

Immer wieder geben die B├Ąume am Stra├čenrand den Blick frei auf neue sch├Âne Aussichten, Blicke auf karge Gipfel, weite Almen, gesprenkelt mit gelben und wei├čen Bl├╝ten und T├Ąler. Dann s├Ąumt auf einmal Goldregen die Stra├če, leider sind die Rispen noch nicht ganz ge├Âffnet, aber in 2-3 Tagen …

Pl├Âtzlich h├Âren die B├Ąume auf und geben den Blick frei. Zeit f├╝r eine Pause und da taucht auch schon die passende H├╝tte “Rifugio Graziani” auf ­čśŐ.

Pause in den Bergen nahe der H├╝tte ÔÇťRifugio GrazianiÔÇŁ

Nach einem kurzen Disput mit einem ÔÇ×SchluchtenscheisserÔÇť, der sich vorher ├╝ber Piefkes erregt hatte, ging es dann wieder bergab, ├╝ber Mori in Richtung Riva am Nordende des Gardasees. Da waren wir dann wieder unten. Kurz vor Riva ging es dann wieder rechts ab ├╝ber etwas gr├Â├čere Stra├čen nach Norden. Wir wechselten st├Ąndig zwischen der Hauptroute (eher etwas langweiliger und mehr Verkehr) und kleineren Stra├čen (nette Kurven, auf und ab) hin und her. Auf den Wiesen kommt jetzt Lila als dritte Bl├╝tenfarbe ins Spiel.

Vor Cles haben wir getankt und eine l├Ąngere Pause eingelegt. Die S238 nach Meran f├╝hrt die Stra├če kilometerweit durch Apfelplantagen, nur durchbrochen von kleinen Ortschaften mit den sie umgebenden Wirtschaftsbetrieben. Es war zwar sch├Ân, aber viel befahren und f├╝r meinen Geschmack manchmal zu gut ausgebaut. Dann kommen viele Tunnel in den unterschiedlichsten L├Ąngen und pl├Âtzlich war es hinter einem der l├Ąngeren ganz nass. Zum Gl├╝ck war das Meiste schon unten auf der Stra├če, von oben kamen nur noch vereinzelte Tropfen, und das Allerbeste!­čśü, hinter dem n├Ąchsten Tunnel war der Spuk vorbei. Zwar gab es noch Drohgeb├Ąrden in Form von gaaanz dunklen Wolken, aber es hat sich keine getraut, auf uns zu regnen ­čśí­čśů­čśŐ.

Blick aus dem Zimmer der Pension im Passeiertal

├ťber Lana sind wir runtergekommen und es wurde warm. Oben auf den Bergen war sch├Ân klare Luft, aber hier unten war es eher stickig. In Meran waren 32 Grad, doch entgegen anderen Erfahrungen ging die Durchfahrt recht z├╝gig (bis auf diese merkw├╝rdigen S├╝dtirolbusse ­čĄ¬). Von da ging es weiter, auf einer sehr sch├Ânen Strecke, nach Norden. Die grobe Richtung stimmt schon mal, trotzdem m├╝ssen wir morgen noch mal ein St├╝ck zur├╝ck fahren.

Wir sind jetzt kurz hinter St. Leonard in einem wirklich sch├Ânen Hotel, dem ÔÇ×Unteren ObereggerhofÔÇť, super nett und ganz tolle K├╝che, aber die Strecke stimmt nicht ganz. Er liegt direkt an der Anfahrt zum Jaufenpass, der aber bei uns nicht auf dem Programm steht. Wir fahren morgen ├╝ber das Timmelsjoch, bei hoffentlich sch├Ânem Wetter.

Und zur Zeit sch├╝ttet ­čśČ­čśČ­čśČ und gewittert es und in den Bergen ist nix mehr zu sehen ­čś│.

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