King Arthur, die Legende lebt

Heute Nacht hatten wir das erste Mal Wasser im Innenzelt. Der Wind stand genau auf unserem Fußende und drückte den Regen rein. Es hat aber auch von 17 Uhr an bis heute Morgen beim Einpacken immer wieder heftig geregnet und vor allem gestürmt. Ansonsten hat unser Zelt aber den Urgewalten des Wetters getrotzt und uns gut durch die Nacht gebracht. In Ermangelung von Lampen war es uns in einer Regenpause heute Nacht sogar möglich, den Sternenhimmel samt Milchstraße zu bewundern. Sehr schön 😊✨.

Im Exmoor Nationalpark

Nächster Anlaufpunkt war Tintagel Castle an der Atlantikküste. Die Engländer waren wieder alle unterwegs und entsprechend voll war es auf den Straßen, nachdem wir das Exmoor überquert hatten. Es ging immer weiter auf der Küstenstraße A39, dann abgebogen auf kleinere Straßen, wobei diese meistens von Hecken gesäumt sind. Teilweise wie Mauern direkt neben der Fahrbahn, man sieht einfach nix von der Landschaft. Wird die Straße von Bäumen gesäumt sind diese oft so beschnitten, dass man das Gefühl hat in einen Tunnel zu fahren, absolut dunkel da drunter.

Parkplatz in Tintagel Castle

In Tintagel tobte mal wieder der Bär, alles voller Menschen und sogar Reisebusse mit Kreuzfahrern, die meisten davon deutsche Touristen.

Was hat das mit King Arthur zu tun?

Der ortsansässige Earl hat in einer Chronik um 1270 aufgeschrieben, das hier König Arthur gewirkt haben soll. Der Rest ist Mythos und Legende.😊

Blick auf die Tintagel-Burganlage
Blick auf die Tintagel-Burganlage

Also die Mopeds abgestellt und auf zum Visitor Centre. Dorthin ging es erstmal steil bergab. Dann an einer kleinen Bucht entlang zu einer Gabelung.

Im inneren Bereich von Tintagel Castle

Links die Treppe hoch zum Burghof und rechts über eine Holzbrücke, die über eine kleine Schlucht steil bergauf zur großen Halle führt. Häh 🤔, wer baut denn eine Burg auf zwei getrennten Felsen?
Des Rätsels Lösung: Das war wirklich mal eine Burg die durch einen Felsgrat verbunden war. Dieser ist im 14. Jahrhundert zusammengebrochen und von da an war dann alles getrennt. So einfach ist das 😊.
So und jetzt das ganze wieder bergauf zurück. Da kamen dann doch viele Leute schon in den Bereich der Schnapp-Atmung 😂. Wir haben das trotz unserer Motorradklamotten natürlich tadellos gemeistert 😉.

Atlantikküste am Tintagel Castle

Nach einem Cappucchino ging es dann weiter. Morgen wollen wir uns das Edenprojekt ansehen und haben uns darum einen CP in der Nähe im Ort Lostwithiel gesucht. Dort stehen wir jetzt auf einem Rondeel umzingelt von Dauercampern, die jetzt alle fernsehen. Der Platz ist nicht schlecht und da Regen angesagt ist, lassen wir das Zelt einfach stehen und fahren morgen nur da hin. Was wir sonst noch so machen hängt vom Wetter und unserer Laune ab 😎😜.

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