Wild Atlantic Way

Küste am Wild Atlantic Way
Küste am Wild Atlantic Way

Auf dieser Route, dem Wild Atlantic Way, waren wir heute fast ausschließlich unterwegs. Dabei handelt es sich nicht um eine durchgehende Straße, sondern um eine Route, die sich aus den unterschiedlichsten Straßenabschnitten zusammensetzt. Wer mehr über diesen einmaligen Weg wissen möchte, findet hier weitere Informationen. So sind wir gut ausgebaute Straßen gefahren, wo 100 km/h erlaubt und locker fahrbar sind und dann wieder kleinere Straßen. Einige Passagen sind nur noch Singletracks, teilweise schon mit Gras in der Mitte, auf denen 40 km/h schon ein echtes Abenteuer sind. Die Aussichten, mit denen man belohnt wird sind dafür aber grandios.

Harry Blaney Bridge bei Carrickart
Harry Blaney Bridge bei Carrickart

Der Campingplatz, der uns gestern mit seiner Lebendigkeit begeistert hat, war über Nacht schön ruhig und als wir heute morgen vom Hof rollten, tat sich auch noch nicht viel.

Ein paar Kilometer weiter standen wir vor der Brücke über die Mulroy Bay. Ein Schild informierte uns darüber, das die Brücke für Motorräder gesperrt sei, wenn die Windsäcke waagerecht hingen 😳. Zum Glück waren die aber schon abgefetzt, sodass wir damit kein Problem hatten 😅😂.

Blick aus dem Café „Buttermilk“ in Portnablaghy
Blick aus dem Café „Buttermilk“ in Portnablaghy

Auf der anderen Seite fing es an zu regnen und wir zogen uns die Regensachen an. Als wir damit fertig waren, war auch der Regen vorbei und es blieb der Einzige heute. So haben wir unsere Regensachen denn nicht mal 20 km später, beim Buttermilk Café in Portnablghy wieder ausgezogen 😅.

Wir folgten der Küstenstraße bis Gortahork, mit einer kleinen Extrarunde über Horn Head. Die Felsen sind ein Hingucker und bieten mit ihren bis 180 m hohen Klippen Seevögeln einen besonderen Schutz.

Dann links ab und ein wenig über Hochmoore durch das Inland. Manchmal möchte ich eigentlich einige Zeit mal als Sozia mitfahren, soviel gibt es zu sehen. Bei den oft kleinen Straßen mit nur geringer Sichtweite kann ich einfach nicht lange genug in die Gegend schauen (Hermann kann das 🤔😟).

Küstenformation nahe Glencolumbkille Beach auf der R263
Küstenformation nahe Glencolumbkille Beach auf der R263
Eindrucksvolles Tal bei Ardara
Eindrucksvolles Tal bei Ardara

Auf der N56 ging es weiter bis hinter Ardara, dort dann rechts ab bis Malin More. Wunderschöne Aussichten und wieder ein paar steile Straßenabschnitte mit Kehren. Ein Motorradfahrer der uns entgegenkam, sah etwas planlos aus, wie er da wohl runterkäme 😉. Wir sind jedenfalls locker hochgeprescht und haben das alles sehr genossen. Mittlerweile war auch die Sonne rausgekommen, da sah dann alles nochmal schöner aus 😎.

Biker im Hochmoor 😆
Biker im Hochmoor 😆

Bei Malin More sind wir wieder abgebogen, spitzen Winkel und fast senkrecht runter 🤪, genau das was ich so gerne mag 😉. Der Rest ist schnell erzählt, von der N56 sind wir dann bei Donegal auf die schnelle N15 gegangen (gehört auch zum Wild Atlantic Way) und haben auf einem CP in Rossnowlagh noch einen Platz ergattert.

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