Wildlife

Nachdem der gestrige Tag etwas enttäuschend verlief, hofften wir heute auf etwas mehr Wetterglück. Gestern Abend mussten wir schon feststellen, dass die Temperaturen deutlich gesunken waren. Heute Morgen war dann aufstehen um 6:30 angesagt. Ein Blick zum Himmel bestätigte das Wetter von gestern Abend und es war recht frisch. Schnell ein Frühstück im stehen ohne Tee und Kaffee eingenommen, damit wir kurz vor 8 Uhr starten konnten. Mit den Womos sind wir dann zum Kajakverleiher gefahren, wo wir unsere persönlichen Daten auf einem Tablett eintragen mussten. Wir bekamen sogar noch ein T-Shirt geschenkt, die anderen Teilnehmer nicht, warum auch immer.?


Mit insgesamt 20 Teilnehmern fuhren wir dann mit den Kajaks auf dem Anhänger zu unserem Startpunkt. Hier luden wir die Boote ab und bekamen eine ausführliche Bedienungs – und Sicherheitseinweisung. Dann zogen wir Paddeljacke, Spritzdecke und Schwimmweste an und trugen unsere Zweier Seekajaks zum Wasser und los ging es. Wir hatten 3 Führer, die Gruppe wurde aufgeteilt, „Team Hamburg“ bekam noch ein drittes Boot zugeteilt und so ging es denn in Richtung Seehundbänke. Es herrschte eine leichte Dünung , welche aber für die Boote kein Problem darstellte. Mein Eindruck war, dass das Material, Boote und Zubehör,relativ neu und in sehr gutem Zustand war. Die Boote fuhren und steuerten sich leicht. 
In einer stillen, von Felsen umrahmten Bucht, sammelten wir uns und unser Führer erzählte uns eine ganze Menge über die Seehunde, welche sich hier überall auf den Felsen rumlümmelten. Ich kann da nicht viel von wieder geben da ich nicht sehr viel verstanden habe.?

Versammlung vor den Seehundbänken
Versammlung vor den Seehundbänken

Wir fuhren etwas zurück um eine Robbe zu bestaunen, welche sich in der Zwischenzeit ins Wasser begeben hat.

Dann ging es auf das „offene Meer“ hinaus, der Wellengang wurde deutlich stärker, so dass unsere kleinen Boote ganz schön auf und ab geschaukelt wurden. Wir drehten dann bald um und fuhren wieder in ruhigere Gewässer. 


Dort konnten wir noch eine Robbe, welche die ganze Zeit faul auf einem Felsen lag, beobachten wie sie sich behäbig ins Wasser begab um dann elegant neben uns im Wasser ihre Runden drehte. So ungelenk wie sie an Land sind, um so eleganter bewegen sie sich im Wasser.


Nun war es Zeit zurück zu fahren, die Kajaks wieder aufzuladen und mit den Womos zurück auf den CP zu fahren. Hier stärken wir uns jetzt gerade mit diversen Kleinigkeiten und einem Kaffee. Heute Nachmittag um 16 Uhr, steht dann noch unser Whale watching, welches gestern ausgefallen war, auf dem Programm. Darüber wird dann Birgitt berichten.( wenn es denn statt findet )?


So, jetzt bin ich dran mit dem weiteren Tagesbericht. 

Nach den üblichen Überlegungen, … was ziehe ich an, … was nehme ich noch mit (bei den sehr kurzfristigen Wetterwechseln hier echt ein Thema) sind wir dann sehr pünktlich aufgebrochen und waren um 15:10 Uhr am Whale-Centre. Kurzer Check-In und wir haben unsere neuen Tickets, wieder in Pink markiert … ist das jetzt ein schlechtes Omen??

Briefing, was wir ja schon gestern hatten, um 16:30 Uhr. Also Warten war ja noch nie mein Ding, aber was soll‘s. Wir vertrieben uns die Zeit mit gucken auf‘s Meer. Zwei Dolphins kommen vorbei, sonst tote Hose ?.

Endlich geht das Briefing los, gleicher Film wie gestern, aber wir haben uns auch garnicht hingesetzt. Dann in den Bus und ab in den Hafen, soweit alles wie gestern … aber dort angekommen, durften wir aussteigen. Wow, schon mal ein Schritt näher an den Walen. Ich bin schon nahezu begeistert ?. Kurze Einweisung vor der Gangway, dann dürfen wir den Katamaran entern. Für die Fahrt in Walgebiet müssen wir alle im Innenraum in den komfortablen Sitzen Platz nehmen. 

Innenansicht unseres „Walfänger“
Innenansicht unseres „Walfänger“

Zügig geht es los und ….ja, der nimmt auch ganz schön Fahrt auf. Dann der erste Stopp, in der Nähe dümpelt noch ein weiteres Boot, und wir dürfen nach draußen. Alle blicken sich angestrengt um, … wo sind die Wale? Fehlanzeige, ziemlich viel Wasser und Wellen, aber sonst eher leer ?. Wir nehmen wieder Fahrt auf, dürfen draußen bleiben, es wird nicht ganz so schnell. Nächster Halt, nix zu sehen, aber der Schipper hält sein Hörrohr ins Wasser. 

Kapitän mit Hörrohr
Kapitän mit Hörrohr
Gesänge des Buckelwal (http://www.whalewatch.co.nz)

Diese Prozedur spielt sich jetzt mehrere Male ab. Zwischendurch ein erstes Highlight. Albatrosse, die auf dem Wasser schwimmen und dann tatsächlich einer, der startet. Es ist tatsächlich so, wie im Kino …?, er läuft paddelnd über die Wasseroberfläche.

Nach dem, gefühlt 10ten Stopp, wird es auf einmal hektisch. Obwohl wir alle draußen stehen und auf die Wellen starren, gibt unser Kapitän Full Speed. Barbara freut sich über eine Meerwasserdusche ? und ich über den Fahrtwind. Im Schlepptau haben wir inzwischen zwei andere Boote, unser Bootsführer scheint der Crack zu sein, wenn es darum geht Wale aufzuspüren.

Und dann ist er da, unser erster Wal ?. Ganz ruhig liegt er im Wasser und bläst eine Sprühfontäne in die Luft. Mehrere Meter hinter dem Atemloch ragt eine kleine Finne in die Luft, manchmal kann man etwas Körper darunter erahnen. Etwas 10-12 Minuten folgen die Boote dem Wal in gebührendem Abstand, dann verschwindet er mit einem eindrucksvollen Winken seiner Schwanzflosse wieder in der Tiefe. Jetzt bin ich begeistert ?.

Die Fluke ist die Schwanzflosse der Wale
Die Fluke ist die Schwanzflosse der Wale

Das Spiel geht von vorne los. Ein paar Stopps, dann taucht plötzlich 50 m vor dem Boot ein weiterer Wal auf. Urplötzlich ist er da, gutes Timing ?. Auch diesen Wal beobachten wir eine Weile, bis er sich verabschiedet. Schon eine ganze Weile konnten wir in einiger Entfernung die Fontäne eines dritten Wales beobachten. Na dann fahren wir doch mal da hin ?. Jeder Wal hat eine einzigartige Silhouette und Schwanzflosse, und so wird uns erklärt, bei diesem würde es sich um den größten Wal hier im Gebiet handeln, ein älteres Männchen. Als wir ihn erreichen taucht er sofort ab, macht nix, toller Anblick.

Nun müssen wir zurück, unsere Zeit ist um, aber die Stimmung an Bord ist gut. Alle sind auf ihre Kosten gekommen ?. Mit dem Bus zurück zum Centre und zu Fuß rein nach Kaikoura. Letztendlich landen wir im Irish Pub, Bier und essen sind gut.

„Wal-Feier“ im „The Strawberry Tree“
„Wal-Feier“ im „The Strawberry Tree“

Und so sieht das dann aus beim Blog schreiben … eine arbeitet, die anderen feiern ???


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