Zelten im Olivenhain 

Heute war Reisetag und die Strecke war wunderbar abwechslungsreich und kurvig. Zunächst ging es wieder durch Nafplio und dann auf einer kleinen Küstenstrasse direkt am Strand entlang rund um die Bucht. Der Blick zurück auf Nafplio ist überraschend schön. Die Stadt schmiegt sich an den Berg unterhalb der Festung Palamidi, die kleine Festungsinsel Bourtzi wird von der Sonne angestrahlt und hebt sich schön ab vom blauen Meer.

Weiter geht es dann auf der gut ausgebauten Küstenstrasse gut 100 m über dem Meeresspiegel an den Hängen entlang. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke auf das Meer und die spärlich mit Büschen bewachsenen Hügel. Es gibt nur wenige Orte, die sich an die Felsen klammern. 

Leckere Pause in Leonidi
Leckere Pause in Leonidi

Dann biegen wie ab und fahren über Leonidio ins Inland. In Leonidio machen wir noch Halt bei einer Bäckerei. Es gibt leckere Snacks und Cappu 😋.

Canyon im Parnon-Gebirge nahe dem Ort Leonidi
Canyon im Parnon-Gebirge nahe dem Ort Leonidi

Die Strasse wird jetzt schmaler und die Kurven sind nicht mehr so rund zu fahren. Kontrovers sind die Ortsdurchfahrten, wir sind uns da nicht einig, ob sie spannend oder nervig sind. Es geht steil und eng, rauf und runter mit scharfen Abbiegungen … muss jeder für sich entscheiden 😉😁.


Bevor wir richtig an den Anstieg kommen, erblicken wir links, oberhalb der Strasse, das Kloster Elõnis. Das Kloster ist hoch oben in den Fels gebaut. Gegründet um 1300, natürlich von Männern, ist es heute ein Nonnenkloster. Die Geschichte dieses Klosters ist recht kurzweilig und findet sich bei Wikipedia unter „Kloster Elona“ 😉.

Nach ein paar Kehren fahren wir durch das Dorf Kosmás und seinem sensationellen Marktplatz. Bevor es dann wieder herunter geht bewundern wir noch den Wald, nicht mehr karg, sondern schön saftig grün.

Apfelsinen- und Olivenhaine nahe Skala
Apfelsinen- und Olivenhaine nahe Skala

Dann führt die Strasse abwärts und wir erreichen eine fruchtbare Ebene. Waren es vorher oft Olivenbäume, die die Strassen säumen, so fahren wir jetzt durch Orangen-Plantagen. Die Bäume hängen voll mit Früchten.

Schiffwrack „Dimitros“ am Lakonischen Golf nahe Gythio
Schiffswrack „Dimitros“ am Lakonischen Golf nahe Gythio

Wenig später haben wir einen ersten Blick auf den Lakonischen Golf. Dieser liegt zwischen der lakonischen Halbinsel im Osten und der Halbinsel Máni im Westen. Letztere ist unser Ziel. Wir kommen noch durch den Ort Githio, ein munteres Hafenstädtchen, welches wir in den nächsten Tagen erkunden werden, bevor wir wenig später in die Zufahrt zum CP Meltemi abbiegen. Dort finden wir ein interessantes Konzept vor. Die Zeltplätze liegen alle in einem Olivenhain 😂.

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